Home   |   Know-How   |   Referenzen   |   Kontakt   |   Impressum
LMBVinternational
Referenzen
Referenz Deutschland Bockwitzer See - Beeinflussung der Wasserqualitäten

Ausgangssituation

Im Nordosten Bornas befinden sich die Restlöcher des ehemaligen Tagebaues Borna Ost/Bockwitz, welche saniert und einer Nachnutzung zugeführt werden. Im Wesentlichen handelt es sich um das Hauptrestloch Bockwitzer See einschließlich der Dammwasserhaltung und die Restlöcher Südkippe, Hauptwasserhaltung und das Feuchtbiotop. Nach dem Erreichen der Wasserstände erfolgt die Ableitung des anfallenden Überschusswassers in ein Vorflutsystem. Für die Einleitung in das Vorflutsystem sind die behördlich vorgegebenen Ausleitparameter (ph-Wert zwischen 6,0 und 8,0; Eisen von maximal 3 mg/l) einzuhalten.

Vorgehen

Nach tiefenorientierter Beprobung und Analyse der hydrochemischen Verhältnisse der Restlochwässer wurden die Monitoringergebnisse ausgewertet und über ein Seemodell die zu erwartende Wasserbeschaffenheit bestimmt. Um die erforderlichen Ausleitbedingungen zu gewährleisten, war die Neutralisation des Bockwitzer Sees notwendig. Auf der Basis der durch einen Feldversuch erhaltenen Ergebnisse wurde ein Pilotversuch zur Neutralisation des Bockwitzer Sees durch Zugabe von Soda gestartet. Seit der Fertigstellung der technischen Installationen im März 2004 erfolgt die reguläre Einleitung von Soda. Maßnahmebegleitend wird ein umfassendes Monitoringprogramm durchgeführt, welches der Optimierung der Konditionierungsmaßnahmen dient.

Ergebnisse

Durch die laufende Neutralisierungsmaßnahme konnte die Restlochwasserbeschaffenheit verbessert werden und eine Ausleitung des Überschusswassers aus dem Bockwitzer See in das Vorflutsystem unter Einhaltung der o.g. Ausleitkriterien erreicht werden.
Der Pilotversuch wird zurzeit weitergeführt, um eine stabile Restlochwasserbeschaffenheit zu erreichen.

Druckversion