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LMBVinternational
Referenzen
Referenz Deutschland Errichtung der Deponie Kokerei am Standort Lauchhammer

Ausgangssituation

Mit der Stilllegung der aktiven Veredlungsbetriebe begannen die Erkundung und die Beseitigung bergbaubedingter Altlasten. In Abhängigkeit von der Nutzungsart und Intensität der Vorbelastung kam es im Laufe der Jahre zu erheblicher Kontamination des darunter liegenden Bodens. Dieser Zustand wurde auch am Standort der ehemaligen Kokerei Lauchhammer vorgefunden.

Vorgehen

In Umsetzung des Sanierungskonzeptes war zu prüfen, ob ein umfangreicher und vollständiger Rückbau mit Fremdentsorgung und Baugrubenwiederverfüllung realisiert oder eine alternative Sanierungsvariante umgesetzt wird. Umfangreiche Erkundungsmaßnahmen und Gefährdungsabschätzungen des Arials wiesen nachnutzungsbedingt sieben einzelne Schadensgebiete aus. Mit der abschließenden orientierenden Erkundung des Kernbereiches der Ofenstrassen und der Randbereiche wurde eine Gesamtumlagerungsmenge von 763 000 m³ definiert.
In Anbetracht der erforderlichen Aushubarbeiten bis zum Grundwasseranschnitt verbunden mit einem erheblichen Entsorgungsaufwand wurde die Sanierungsvariante der Teilumlagerung kombiniert mit einer Oberflächenabdichtung favorisiert.

Ergebnis

Auf einer Fläche von insgesamt 16,9 ha, in den Teilbereichen Kernbereich der Ofenstraßen und Halde G wurden insgesamt 144 000 m³ kontaminierter Boden und Bauschutt aus den übrigen Bereichen des Areals umgelagert und profiliert und anschließend mit einer 2,3 m mächtigen Oberflächenabdichtung gesichert. Unter Beachtung der oberflächennahen Grundwasserflurabstände wurde in beiden Teilbereichen ein entsprechendes Oberflächenentwässerungssystem errichtet.
Mit der Umsetzung dieser Sanierungsvariante wurden erhebliche Kosteneinsparpotentiale erzielt.

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