| Referenz Deutschland | Rainitza - Heben und Reinigen von Grubenwasser |

|
Kunde Bund Projektzeitraum 2002 bis 2006 Kosten 5,4 Mio. Euro Kontakt Dipl.-Forstwirt Jörg Schlenstedt Kundenkontakt Dr. Friedrich von Bismarck
|
Ausgangssituation LMBV besitzt umfangreiches Know-how beim Betreiben von Wasserbehandlungsanlagen. Dazu gehört die Grubenwasser-Reinigungsanlage (GWRA) Rainitza am ehemaligen Tagebau Meuro (bei Großräschen). In der GWRA wird das in den Tagebauen gehobene Wasser von gelöstem Eisen und von Schwebstoffen gereinigt, außerdem muss der pH-Wert des Wassers angehoben werden. Vorgehen Die GWRA Rainitza kann pro Sekunde 2000 Liter Grubenwasser aufbereiten. Die Gesamteisenfracht des Rohwassers wird von täglich fünf Tonnen auf 0,5 Tonnen reduziert. Der pH-Wert wird durch die Zugabe von täglich 78 m³ Kalkhydrat von 4,5 auf 8,0 angehoben. Nach dieser Reinigung wird das Grubenwasser unter Beachtung landschaftsökologischer Anforderungen in die Gewässer im Umfeld der Tagebaue eingeleitet. Ergebnis Insgesamt wurden so im Zeitraum zwischen 2002 und 2006 187 Millionen m³ Wasser gereinigt. Auch nach dem Abschluss der betriebserforderlichen bergbaulichen Grundwasserabsenkung haben die GWRA meist langfristig wichtige Funktionen bei der Umsetzung der Flutungskonzepte. So erfolgt derzeit eine Zwischenreinigung im Zuge der Wasserüberhebung von Restlochkomplex zu Restlochkomplex. Nach dem Abschluss der Flutungen bieten die GWRA die Möglichkeit, das aus den Tagebauseen abzuleitende Überschusswasser zur Einhaltung der Ausleitgrenzwerte aufzubereiten. |