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LMBVinternational
Referenzen
Referenz Deutschland Hoyerswerda - Horizontalfilterbrunnen und Grabensystem

Ausgangssituation

Die langanhaltenden Einwirkungen des Bergbaus auf den Wasserhaushalt und die Erdoberfläche haben teilweise dazu geführt, dass insbesondere die Wohnbebauung, aber auch andere Flächennutzungen, nach Abschluss des Bergbaus durch den sich wieder einstellenden Wasserhaushalt dauerhaft beeinträchtigt werden. Auf diesem Gebiet verfügt LMBV über große Erfahrungen. Referenzprojekt dafür ist das Stadtgebiet von Hoyerswerda, dessen Bauten seit 1958 ohne Berücksichtigung des Grundwasserwiederanstiegs errichtet wurden. Nach Klärung der Finanzierung durch den Freistaat Sachsen im Jahr 1997 wurde LMBV als Projektträger beauftragt, ein Entwässerungssystem zu konzipieren.

Vorgehen

Eine Option für die Sicherung dieser Nutzungen im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Niederhaltung des Grundwasserspiegels durch technische Maßnahmen. Als technische Lösung für die dauerhafte Grundwasserniederhaltung im Stadtgebiet Hoyerswerda wurden Horizontalfilterbrunnen mit Sammelschächten und teilweise mit unterirdischer Ableitung konzipiert und installiert. Die gehobenen Wässer werden dann zum eigens dafür hergestellten Westrandgraben geleitet. Die Fördermenge der Brunnen mit je acht Filtersträngen á 70 m Länge beträgt 60 bis 340 m³ pro Stunde.

Ergebnis

Inzwischen wird die Anlage bestehend aus drei Horizontalfilterbrunnen und dem bis zu sieben Meter tiefen und 3,3 km langen Westrandgraben als oberirdischem Ableitungselement erfolgreich betrieben. Dabei ist es notwendig, die Abpumpmenge dem jeweiligen Grundwasserpegel entsprechend so zu bestimmen, dass die gefährdete Wohnbebauung nicht beeinträchtigt wird.

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