| Referenz Deutschland | Schwarze Pumpe - Grundwassersanierung am Standort |

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Kunde Bund Projektzeitraum 1998 bis 2020 Kosten 95 Mio. Euro Kontakt Bergbauing. Jan Masnica Kundenkontakt Dr. Friedrich von Bismarck ![]() |
Ausgangssituation Das Territorium des Werksgeländes Schwarze Pumpe umfasst eine Fläche von 270 ha und ist einer der größten Braunkohlenveredlungsstandorte der ehemaligen DDR. Bis Ende der achtziger Jahre war am Standort Schwarze Pumpe ein wichtiger Teil der Strom- und ein Großteil der Gasproduktion Ostdeutschlands konzentriert. Zahlreiche innovative Verfahren in der Kohleveredlung und der Chemischen Industrie wurden hier erstmals in großtechnischem Maßstab umgesetzt. Die Nutzungsintensität und die extremen Bodenverunreinigungen der Quellenbereiche führten zur Ausbildung einer Schadstofffahne im Grundwasser. Vorgehen Für den Gesamtstandort wurde auf der Basis der Monitoringergebnisse und unter Zuhilfenahme einer Grundwasserströmung- und Schadstoffmodellierung
eine Sanierungskonzeption für Boden und Grundwasser erarbeitet. Mit einer Vielzahl von Gefährdungsabschätzungen und Sanierungsuntersuchungen, je nach lokalen Randbedingungen und ehemaligen Eintragsbereichen wurden Schadstoffherde im Oberboden erkundet.
Ergebnis In den letzten Jahren hat sich der Standort Schwarze Pumpe von einem Energie- und Kohleveredlungsstandort zu einem multifunktional gestalteten Industriepark entwickelt. Die sehr erfolgreiche und noch andauernde Grundwassersanierung hat dabei keine negative Auswirkung auf die Ansiedlung von Investoren.
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