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LMBVinternational
Referenzen
Referenz Deutschland Tagebau Meuro - Multifunktionale Wiedernutzbarmachung

Ausgangssituation

Der Tagebau Meuro wurde 1960 aufgeschlossen, ab 1965 als Brückentagebau weitergeführt und Ende 1999 in Endstellung gefahren. Insgesamt wurden 1.840 Mio. m³ Abraum bewegt und 3.583 ha devastiert. Der Tagebau liegt zwischen den Städten Senftenberg und Großräschen und ist zentrales Objekt der Internationalen Bauausstellung (IBA Fürst-Pückler Land). Gleichzeitig sind große Flächen für den Naturschutz zu entwickeln sowie einer wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Der Ilse-See mit 771 ha wird ebenfalls vielfältige Nutzungsansprüche erfüllen müssen.

Vorgehen

Sanierungsplan und Abschlussbetriebsplan wurden in mehreren Schritten den sich konkretisierenden Zielen angepasst. Eine den landschaftlichen Anforderungen entsprechende Massenverbringung schuf die topographische Grundlage für die geplanten Nutzungen. Die Rekultivierungsleistungen erfolgen auf Basis objektkonkreter Detailpläne, die von Mitarbeitern der LMBV erarbeitet und mit den Interessengruppen abgestimmt wurden. Die touristischen und die naturschutzfachlichen Ziele mit den wirtschaftlichen Interessen der Flächenerwerber einvernehmlich zu verbinden, wird erfolgreich praktiziert.

Ergebnis

Insgesamt wurden bisher 2.260 ha endgültig rekultiviert und 70 km Straßen und Hauptwirtschaftswege gebaut. 830 ha wurden nach naturschutzfachlichen Anforderungen differenziert gestaltet, 671 ha wirtschaftlich tragfähige, naturnahe Wälder aufgeforstet und fast 760 ha ertragreiche Landwirtschaftsflächen hergestellt. Insgesamt entstand eine Fläche von 650 ha für den Naturschutz. Die IBA–Projekte, wie die IBA-Terrassen, Sichtschneisen, Aussichtshügel und der Hafen wurden anspruchsvoll in die Landschaft eingegliedert.

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