| Referenz Deutschland | Koschen - Sichere Gestaltung der Uferböschungen |

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Kunde Bund Projektzeitraum 1996 bis 2008 Kosten 15 Mio. Euro Kontakt Bergbauingenieur Jan Masnica Kundenkontakt Dr. Friedrich von Bismarck
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Ausgangssituation Die Innenkippenböschungen des Restlochs Koschen sind auf Grund ihrer Eigenschaften und infolge des Wasseranstieges im Restloch akut setzungsfließgefährdet. Um für das Restloch die Bergaufsicht zu beenden und es einer Nachnutzung zuführen zu können, bestand die Aufgabe darin, die öffentliche Sicherheit an den Böschungen herzustellen. Vorgehen Die Uferböschungen des Restloches Koschen wurden im Bereich der Innenkippe durch die Herstellung eines 20 bis 60 m breiten, zwischen 18 und 44 m tiefen und 4.520 m langen Stützkörpers mit dem Rütteldruck-Verfahren (RDV) gegen Setzungsfließen gesichert. Danach erfolgte die Stabilisierung des Ufers in einer Breite von 20 bis 36 m und auf einer Länge von 4.520 m ebenfalls durch RDV sowie die hydromechanisch sichere Oberflächenendgestaltung der Uferböschungen. Grundlage dieser Maßnahmen waren detaillierte Planungsunterlagen, die von einem anerkannten LMBV-Sachverständigen für Böschungen entwickelt wurden. Im Rahmen der Baubegleitung und eines begleitenden geotechnischen Monitorings erfolgten ständige Projektanpassungen an die geotechnischen Gegebenheiten zur Optimierung der Verdichtung. Ergebnis Insgesamt wurden bei diesem Vorhaben ca. 13 Mio. m³ Kippe mittels Rütteldruck-Verfahren verdichtet. Mit dieser Maßnahme konnten die Kippenböschungen am künftigen Geierswalder See dauerhaft gegen Setzungsfließen gesichert werden. Damit wurden die Voraussetzungen für die nachfolgenden Arbeiten zur Ausformung der Uferböschungen einschließlich Herstellung eines Ausgleichsprofils gegen Windwellenabrasion geschaffen. |