| Referenz International | Peru - Sanierungsstrategie für bergbaubedingte Umweltschäden |

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Kunde Inter-American Projektzeitraum Aug 2007 bis Nov 2007 Kosten 46.000 US-Dollar Kontakt Dipl.-Forstwirt Jörg Schlenstedt Kundenkontakt Annette Killmer, Natural
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Ausgangssituation Der Bergbausektor in Peru hat eine lange Geschichte und die Bedeutung für das Land wächst weiter an. 1997 waren 40 % der Gesamtexporte Perus mit einem Wert von 2,7 Mrd. US$ Bergbauprodukte. 2006 betrug der Anteil schon 62 % und der Wert ca. 14,7 Mrd. Abgebaut werden die Metalle Kupfer, Gold, Zink, Blei, Silber und Eisen in erster Linie in den Anden. Das hohe Niveau der Bergbautätigkeit brachte neben den wirtschaftlichen Vorteilen auch negative Umweltauswirkungen hervor. 2004 erließ die peruanische Regierung ein Gesetz zum Schutz der Umwelt vor Auswirkungen des Bergbaus. Im Jahr 2006 erfolgten im Auftrag des Ministeriums für Bergbau und Energie vorläufige Erfassungen von ca. 850 bergbauverursachten Umweltschäden in sechs Departementen, deren Ergebnisse jedoch nicht konsistent sind. Vorgehen Die Inter-American Development Bank (IDB) Washington, D.C., hat zur Förderung wirtschaftlicher und umweltpolitischer Ziele in Lateinamerika Beratungsleistungen international ausgeschrieben. Daraus resultierte der Auftrag, eine Strategie für das integrierte Management von bergbauverursachten Umweltschäden in Peru zu entwickeln. Inhalt sind die Problemanalyse, die Entwicklung einer zielführenden Strategie für das integrierte Management der Bergbausanierung, die Bewertung international existierender Methoden und eine Empfehlung der bevorzugten Variante für die Anwendung in Peru sowie die Erarbeitung einer Aufgabenstellung für einen Aktionsplan zur Bergbaualtlastenbewertung und –priorisierung. Ergebnis LMBV hat nach Abschluss der Recherchen eine neue Strategie zum Umgang mit bergbauverursachten Umweltschäden in Peru entwickelt und vorgelegt. |