| Referenz International | Russland - Modernisierung einer Grubenwasserreinigungsanlage |

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Kunde Nauka i Praktika, Projektzeitraum Aug 2006 bis Sep 2007 Kosten 60.000 Euro Kontakt Bergbauingenieur Jan Masnica Kundenkontakt Prof. Dr. sc. F. I. Jagodkin
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Ausgangssituation Auf Grund der seit 1992 erfolgenden Stilllegung unwirtschaftlicher Betriebe des Steinkohlebergbaus im russischen Teil des Donezbeckenreviers steigt das Grundwasser. Damit erhöht sich die Gefahr, dass ungereinigtes Grubenwasser zu Umweltbeeinträchtigungen an Fließgewässern und Bebauung führt. Vorgehen Nach der Entscheidung zur dauerhaften lokalen Absenkung des bergbaubeeinflussten Grundwassers und der daran anschließenden Reinigung und Einleitung in die Vorflut ergab sich die Erfordernis der grundlegenden Modernisierung veralteter Grubenwasserreinigungsanlagen. Dazu ermittelte LMBV sowohl die jeweiligen Konzentrationen von Eisen und Schwebstoffen als auch den ph-Wert im Wasser. Hinzu kam die Bestandsaufnahme der bisherigen Prozessabläufe und Ausrüstungen. In Projektabsprache mit dem Betreiber erarbeitete LMBV daraufhin im Jahr 2007 eine detaillierte Entwurfs- und Ausführungsplanung. Die Umsetzung, d.h. die Anpassung der Anlage zur Implementierung der Automatisierung, ist für den Zeitraum 2008 bis 2010 vorgesehen. Ergebnis Mit der Automatisierung der Grubenwasserreinigungsanlage Burgustinskaja sind zwei Effekte verbunden: Einerseits wird die körperlich schwere Arbeit abgelöst, andererseits durch die Umstellung von manuellem auf vollautomatischen Betrieb die dauerhafte Sicherung der Qualitätswerte für Ein- und Ausleitbedingungen des gereinigten Wassers in die Fließgewässer gewährleistet werden. Durch den Einsatz vollautomatisierter Anlagen wird die Einhaltung der Abreinigungszielwerte für Schwebstoffe (Reduzierung um 90 Prozent) und Eisen (Reduzierung um 98 Prozent) dauerhaft gesichert. |